22. Januar 2012 (kk) Beim letzten Spiel der Hinrunde hatten die Damen des SC GW Paderborn zwar eine erfreulich kurze Anfahrt, jedoch zeigte sich der Spielverlauf weniger erfreulich. Übernervös begannen die Grün-Weiß Damen das Spiel. Nur wenige Aktionen zum Korb waren zielführend. Dazu kamen viele Fehlpässe. Coach Hildebrandt schaute sich das nervöse Auftreten seiner Damen nicht lange an und nahm eine frühe Auszeit. In dieser beschwor er das Team sich auf seine Stärken und die technische Überlegenheit zu besinnen. Die Auszeit zeigte Wirkung und durch klare Aktionen zum Korb geht das erste Viertel an die GW Damen (14:20). Die Verteidigung der SC GW Damen kommt mit der unorthodoxen Spielweise der Driburgerinnen nicht zurecht. Trotz guter Arbeit in der Verteidigung finden „Verzweiflungsdreier“ der Driburger Damen mehrfach ihr Ziel. In der Offensive finden die Gäste nicht immer die richtige Antwort. (2.Viertel 13:13, 3. Viertel 16:22). Das vierte Viertel ist dann erneut von Nervosität auf Seiten der Gäste geprägt. Nur acht Punkte können auf dem Punktekonto verbucht werden. Zehn Sekunden vor Abpfiff liegen die GW Damen mit einem Punkt zurück. Durch ein schnelles Foul werden die Driburgerinnen an die Freiwurflinie geschickt. Der erste Wurf trifft und der Jubel in der gut besuchten Halle ist frenetisch. Der zweite Freiwurf fällt nicht ins Netz, der Rebound jedoch in die Hände der GW Damen. Der Outletpass auf Karin
Füller Vilela findet sein Ziel und diese geht alleine gegen drei Driburgerinnen zum Korbleger. In der letzten Sekunde fällt der Ball ins Netz zum Ausgleich und der Verlängerung. Diese wird - auch dank der drei minütigen Unterstützung der an Grippe erkrankten Melanie Schrick - routiniert ausgespielt. Durch gute Aktionen geht die Verlängerung mit 8:14 an die GW Damen zum Endstand von 71:77.
Die GW Damen haben sich in diesem Spiel durch viele Fehlpässe und schlechtes Teamplay fast selber um den verdienten Sieg gebracht. Die weiße Weste hätte fast einen grauen Fleck bekommen - dies muss in der nächsten Trainingseinheit aufgearbeitet werden um mit neuem Selbstvertrauen in die Rückrunde zu starten.
Topscorerin des Spiels war erneut Sandra Wisniewski mit 24 Punkten.
Die Grün-Weißinnen stehen nun seit der Saison 2010/2011 mit einer tadellosen Bilanz von 33 Siegen in 33 Meisterschaftsspielen da.











