06. Februar 2012 (kk) Motiviert begannen die Damen des SC GW Paderborn das Heimspiel in der Goerdeler Halle gegen nur sechs angereiste Gäste aus Telgte. Das Ziel lautete endlich wieder einen deutlicheren Sieg einfahren, nach zwei knappen Siegen in den letzten zwei Spielen. Zunächst ließ es sich auch ganz gut an. Jedoch mit zunehmendem Spielverlauf wurden große Probleme mit den körperlich überlegenen „Fire-Girls“ deutlich. Vier Spielerinnen können eine Körpergröße von mindestens (und deutlich über) 180 cm aufweisen. Dadurch entstanden unter den Körben oftmals deutliche Mismatches, die zugunsten der Telgterinnen ausgingen. In der ersten Halbzeit zeigten die GW Damen Schwächen im Abschluss. Im zweiten Viertel wurden nur fünf Punkte erzielt, davon lediglich ein Feldkorb. Der Ball wollte einfach nicht in das Netz. So lautete der Halbzeitstand 25:28 für die Damen des TV Friesen Telgte.
Nach Umstellung der Verteidigung auf einen Manndeckung in der Halbzeit erkämpften sich die Damen des SC GW viele Ballgewinne. Und langsam wurde es auch in der Offensive besser. Der Korb war den Damen wieder freundlicher gesonnen. Bei den Gästen verletzte sich die bis dato beste Spielerin so schwer an der Hand, so dass diese ab Mitte des dritten Viertels zu fünft zu Ende spielen mussten. Dies nutzen die Paderbornerinnen für sich indem sie das Spiel schnell machten. Diese Taktik ging auf und das „Feuer“ der „Fire-Girls“ wurde gelöscht. Durch eine Punkteoffensive im vierten Viertel lautet der Endstand 64:43.
Ein Sonderlob verdiente sich Linda Hegemann (10) durch tolle Aktionen in der Offensive. Topscorerin wurde erneut Sandra Wisniewski (12).



