12. März 2020. Der Westdeutsche Basketball Verband (WBV) hat sich in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden, dem DBB und den anderen Landesverbänden dazu entschlossen, den Spielbetrieb ab sofort bis auf Weiteres auszusetzen. Die aktuelle Lage in Bezug auf den Covid-19 Virus erlaubt es uns nicht, den Spielbetrieb weiter durchzuführen. Im Vordergrund steht die Gesundheit von Athleten, Trainern, Schiedsrichtern und alle anderen Beteiligten. Für den SC Grün-Weiß bedeutet dies, dass alle Spieler unseren Männer- und Frauenmannschaften vorläufig ausfallen. Die komplette Erklärung unseres Fachverbandes findet ihr hier.

1. Februar 2020. Die Basketballer des SC Grün-Weiß Paderborn sind begeistert, im Jahr des 100-jährigen Bestehens unseres Vereins ein Vorrundenturnier zur Deutschen Meisterschaft der Altersklasse Ü50 ausrichten zu dürfen. Wir werden unsere Gäste von der BG Zehlendorf, der SG Haspe/Breckerfeld und der SG Schalke/Marl am Sonntag, 15. März 2020, im GW-Sportzentrum am Schützenplatz begrüßen. Es geht um einen Platz bei der DM-Endrunde in Göttingen Mitte Mai.

19. Januar 2020 (sme) Am Sonntag Morgen stand für die Grün-Weißen Damen das erste Spiel der Rückrunde an. Das Hinspiel gewann die Mannschaft aus Kinderhaus mit sechs Punkten. Dieses Mal sollten die Punkte gegen den Tabellennachbarn in Paderborn bleiben. Die SC GW Frauen hatten sich viel vorgenommen und wollten die starke Leistung der letzten Woche abrufen. Der Start verlief allerdings alles andere als glücklich, brachte schnell das 2:8 für die Gegnerinnen und zwang Trainerin Svenja Meinholz zur ersten Auszeit in der fünften Spielminute. Die Gastgeberinnen agierten im Anschluss etwas konzentrierter und konnten dank eines erfolgreichen Dreiers von Karin Füller Vilela das Viertel mit einem 15:14 das Viertel abschließen.
Aber auch im zweiten Spielabschnitt spielten beide Teams auf Augenhöhe. Der SC Westfalia nutzte seine körperlichen und spielerischen Vorteile am Brett, die Paderbornerinnen waren beim Abschluss aus der Distanz erfolgreicher. Das Viertel verlief relativ punktearm und zur Halbzeit lagen die Gäste mit einem Punkt zum 21:22 in Front.
Nach der Halbzeitpause platzte in der Offensive erst einmal der Knoten und es konnten zwanzig eigene Punkte erzielt werden. Einige schöne Spielzüge gepaart mit Ballgewinnen in der Defensive ermöglichten es, den Vorsprung auf 41:36 auszubauen.
Leider spielten die Paderbornerinnen in den folgenden Spielminuten zu unruhig und ließen die Partie wieder richtig knapp werden (45:44 in der 36. Minute). Zwei erfolgreiche Dreier von Karin Füller Vilela und Jessica Tomm brachten die Vorentscheidung zum 43:46. In der letzten Minuten versuchten die Gegnerinnen sich dann mit "Stop The Clock Fouls", doch die Grün Weißinnen versenkten drei von vier Freiwürfen.
Das Spiel endete mit 56:48 und brachte wichtige Punkte, um sich zu den beiden Abstiegsplätzen etwas Luft zu verschaffen.

Viertelstände: 15:14, 6:8, 20:14, 15:12

Scoring: Emily Strickhausen (2), Karin Füller Vilela (16/2), Jessica Tomm (18/2), Debohra Artusa (2), Elisabeth Carl (4), Melina Both (8/1), Bianca Orlowski (-), Anne Möllenhoff (6)

13. Januar 2020 (ld) Für unsere neu zusammengestellte U14w in Kooperation mit den Baskets stand am Wochenende das erste Spiel an. Gegner waren die Mädels vom TV Salzkotten, die sich mit 19:83 auch klar gegen GW durchsetzen konnten.
Der SC GW konnte zu Beginn gut mithalten, schnell überzeugte dann aber die Spielstärke der Gegner, sodass das erste Viertel mit 8:19 verloren wurde. Als besonders korbeffizient zeigte sich auf Paderborner Seite Naya Koyutürk, die mit insgesamt 14 Punkten viel zum Spiel beitrug. Die körperliche Überlegenheit und die Spielerfahrung der Gegner äußerte sich dann besonders im 2. Viertel, in dem die Paderbornerinnen nur einen Korbpunkt durch einen Freiwurf von Lana Narouf erzielen konnten. Insgesamt ein sehr lehrreiches Spiel, im dem der Favorit aus Salzkotten verdient siegen konnte. 

Endstand: 19:83
 
Scoring:
Lana Narouf 1, Tuana Gazi 4, Jana Peters 2, Naya Koyutürk 12, Sophie Köhler, Noemi van Beek, Johanna Leuer, Joy Winter, Elisabeth Gering, Mia Davis, Franziska Rüthing
 

 

12. Januar 2020 (sme) Zum letzten Spiel der Hinrunde hatten die Paderbornerinnen die Tabellenspitze aus Dortmund zu Gast. Die letzten Spiele liefen alles andere als optimal, deshalb gab es einen ganz klaren Spielplan: Nicht zu viel wollen, sondern die eigenen Fehler gering halten und konzentriert spielen. Coach Meinholz konnte dabei auf neun Spielerinnen zählen, wobei Sonja Braun ihr Team erst in der zweiten Hälfte unterstützen konnte. Der SC GW startete mit Jessica Tomm, Melina Both, Elisabeth Carl, Lisa Oberschelp und Neuzugang Emily Strickhausen. Die Gastgeber spielten aufgrund ihrer körperlichen Unterlegenheit Zonenverteidigung über die gesamte Partie. Und gerade diese funktionierte wirklich sehr gut. Der TVE Dortmund Barop tat sich schwer und konnte vorerst nur mit Würfen aus der Distanz überzeugen. Beim SC GW passte das Teamplay, die Chancen wurden gut genutzt und die Reboundarbeit stimmte. So führte Paderborn nach zehn Minuten mit 11:10. Auch im zweiten Viertel traten die Paderbornerinnen selbstbewusst auf, der TVE hingegen wurde seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Vor allem Elisabeth Carl und Jessica Tomm punkteten sicher und der Vorsprung konnte sogar noch ein klein wenig ausgebaut werden. So kam es, dass es mit einem Stand von 26:23 in die Halbzeit ging.
Nach der Pause gingen die ersten drei Punkte an die Gäste, welche damit zum 26:26 ausglichen. Doch Jessica Tomm konterte mit einem erfolgreichen Dreier und brachte so wieder ihre Mannschaft in Front. Nach erneutem Rückstand gelang es in der 26. und 29. Minute durch Punkte von Sonja Braun wieder auszugleichen. Zum Abschluss des dritten Spielabschnittes aber lagen die Dortmunderinnen vorn. In den letzten zehn Minuten präsentierten die Gäste sich offensiv stark und dem SC GW ging langsam die Kondition aus. Damit sank leider die Konzentration und die eigenen Fehler häuften sich. Schade, dass die Grün-Weißen sich nicht für ihr selbstbewusstes und wirklich solides Spiel belohnen konnten. Drei Viertel lang war man dem Tabellenführer nicht nur gewachsen, sondern auch ein wirklicher Gegner. Am Ende fiel das Ergebnis dann mit 44:59 doch etwas zu deutlich aus und wird der tollen eigenen Leistung nicht ganz gerecht.
Ein Sonderlob verdiente sich Neuzugang Emily Strickhausen, die nach kurzer Eingewöhnung die Rolle der Aufbauspielerin sehr gut meisterte und den Ball auch gegen eine Pressverteidigung sicher nach vorn bringen konnte.

Viertelstände: 11:10, 15:13, 10:16, 8:20

Scoring: Emily Strickhausen (1), Karin Füller Vilela (2), Jessica Tomm (16/5), Lisa Oberschelp (2), Debohra Artusa (2), Melina Both (3/1), Sonja Braun (4), Elisabeth Carl (13), Tanja Wirtz (1)