30. Januar 2012 (kk) Einen Sieg, wenn auch zugegeben einen knappen, fuhren die SC GW Damen beim weitesten Auswärtsgegner an der holländischen Grenze, beim SC Arminia Ochtrup, ein. Ein wahres „Low-Point-Game“ entwickelte sich von der ersten Spielminute an. Die Verteidigung hatte zunächst ihre Schwierigkeiten mit den zwei, körperlich sehr großen, Spielerinnen der Heimmannschaft. Diese ließen ihr Offensivspiel komplett über die „langen“ Damen laufen und erzielten durch herausgespielte „Mismatches“ einfache Korbleger. Schlechte Offensivreboundarbeit bei den SC GW Damen verhinderte in der ersten Halbzeit oftmals die zweite Korbchance im Angriff. Durch wenige Körbe auf beiden Seiten lautete die knappe Halbzeitführung 18:21.
In der Halbzeit stellte die, für den verhinderten Coach Olaf Hildebrandt, eingesprungene Svenja Meinholz auf eine aggressivere Verteidigung um. Dies konnte in der Verteidigung zwar gut umgesetzt werden, allein im Angriff schien der Korb wie vernagelt. Lange Zeit war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Führung, der am Ende durch sicher verwandelte Freiwürfe durch Meike Rasch in eine drei-Punkte Führung umgewandelt wurde, zum Endstand von 45:48. Ein Sonderlob von Trainerin Svenja Meinholz verdiente sich Gina Freund (12 Punkte) durch gute Offensivarbeit. Und ein dickes Dankeschön am Ende vom gesamten Team an Melina Koch, die auf ihrem Heimurlaub ihre Freizeit für das Team geopfert hat und ausgeholfen hat. Wir verabschieden sie jetzt erst mal wieder auf die „grüne Insel“ und hoffen dass sie bald wieder überraschend Zeit für eine Heimreise hat.
Danke Melina!





